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Prof. Dr. med. Jürgen Brockmöller
Prof. Dr. med. Jürgen Brockmöller
Abteilung Klinische Pharmakologie
Georg-August-Universität Göttingen
Robert-Koch-Str. 40
37075 Göttingen
Tel 0551 39 5770
Fax 0551 39 12767
jbrockmoller@gcpg.de
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Jürgen Brockmöller wurde 1958 in Bonn geboren. Nach seinem Medizinstudium in Berlin begann er 1983 am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin seine Doktorarbeit. Dort untersuchte er in der Arbeitsgruppe von B.Wittmann-Liebold die Primärstruktur von ribosomalen Proteinen und deren strukturelle Anordnung im bakteriellen Ribosom. Von 1987 bis 1993 arbeitete Jürgen Brockmöller als Postdoc am Institut Klinische Pharmakologie des Universitätsklinikums Benjamin Franklin in Berlin unter der Leitung von H. Kewitz and I. Roots. Während dieser Zeit spezialisierte sich Jürgen Brockmöller auf die Klinische Pharmakologie mit dem Fokus auf Phramakogenetik, Pharmakokinetik, Arzneimittelstoffwechsel und therapeutische Arzneimittelkontrolle. Im Rahmen seiner Projektarbeiten untersuchte er genetische Polymorphismen in den Cytochrom P450 Enzymen CYP2C9, CYP2C19 and CYP2D6 und in den Glutathion S-Transferasen M1 und T1 sowie in den Arylamine N-Acetyltransferasen 1 and 2. Im Jahr 1993 wechselte er zum Universitätsklinikum der Charité in Berlin, wo er bis 2000 als Hochschulassisten seine wissenschaftliche Forschung auf die Pharmakogenetik konzentrierte. Im Anschluss wurde Jürgen Brockmöller Leiter der Abteilung für Klinische Pharmakologie des Universitätsklinikums Göttingen. Die Abteilung besitzt unter der Leitung von Prof. Brockmöller die Facharzt-Weiterbildungsberechtigung. Seit 1987 war Jürgen Brockmöller wesentlich an verschiedenen Studien von Phase-I bis Phase-IV zur Arzneimittelentwicklung beteiligt und führte mehrere multizentrische Beobachtungsstudien inklusive molekularepidemiologischer Fallkontrollstudien zu Lungenkrebs und zum Nierenblasenkarzinom durch. Weitere Forschungsarbeiten schlossen eine Reihe von multizentrischen prospektiven Kohortenstudien und Metaanalysen zu pharmakogenomischen Vorhersagen der Arzneimitteltherapie bei Schizophrenie, Depressionen und Krebs ein. Jürgen Brockmöllers derzeitige Forschungsinteressen konzentrieren sich auf die funktionale Pharmakogenetik und Pharmakogenomik sowie deren klinische Bedeutung in der medizinischen Anwendung.
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