Graduiertenkolleg 1034Die Bedeutung genetischer Polymorphismen in der Onkologie: Von den Grundlagen zur individualisierten Therapie
Verhütung und Heilung von Krebserkrankungen sind Hauptaufgaben medizinischer Forschung. In vielen Teilgebieten sind Erfolge zu verzeichnen. Doch häufig ist die Krebsbehandlung mit schweren Nebenwirkungen verbunden. Gemeinsames Ziel der Forschungsvorhaben im Graduiertenkolleg 1034 ist, die Behandlung zu verbessern und unerwünschte Nebenwirkungen zu reduzieren. Die pharmakogenomische Forschung des Kollegs berücksichtigt dafür die individuellen genetischen Besonderheiten des Patienten, und zwar sowohl der krebskranken als auch der gesunden Zellen. Das Graduiertenkolleg 1034 untersucht, welche Bedeutung die genetische Variabilität für das Auftreten, den Verlauf und die Behandlungsergebnisse von Krebserkrankungen hat.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verknüpfung von Grundlagenforschung und klinischer Forschung. Dadurch können wissenschaftliche Ergebnisse zeitnah in die Therapie eingeführt werden.
Das Graduiertenkolleg 1034 richtet sich an junge Wissenschaftler(innen), die eine Berufstätigkeit in der molekular oder klinisch orientierten Krebsforschung anstreben. Als Voraussetzung für eine frühe eigenständige wissenschaftliche Laufbahn bietet das Graduiertenkolleg 1034 eine umfangreiche Ausbildung in der Krebsmedizin und funktionellen Genomforschung. Zugleich wird ein breites Wissen der modernen Onkologie vermittelt. Das Ausbildungsprogramm umfasst die molekulare Grundlagen von Krebserkrankungen, molekular- und zellbiologische Methoden, die Konzeption klinischer Forschung und Arzneimittelforschung in der Onkologie, Medizinische Statistik, Epidemiologie und genetischer Epidemiologie, Bioinformatik und Molekülstrukturforschung aber auch die Ethik medizinischer Forschung und die Grundlagen der Historischen Anthropologie. |
Das Graduiertenkolleg 1034 Die Bedeutung genetischer Polymorphismen
in der Onkologie von den Grundlagen zur individualisierten Therapie wird
gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
und die Georg-August-Universität Göttingen.
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